Ein kleiner Bericht von unseren Gegnern aus dem Norden.

Hallo Kameraden und Freunde. Anbei ein kleiner Bericht und Bilder von unserem am Samstag stattgefundenen Wintermarsch:

Am Samstag – Mittag trafen wir uns in Hartershausen beim Trooper Schäfer.                Es war geplant, dass der erste Teil des Wintermarsches als Rückzugsgefecht stattfinden sollte. Deshalb ging die erste Gruppe voraus an den zugewiesenen Platz in der Nähe der Ruine Seeburg. Nach einer gewissen Zeit kamen dann auch die ersten Soldaten der Charleston Highlanders als Vorhut und das Feuergefecht begann.

Als dann der Rest der Südstaatler eingetroffen war und die Nordstaatler eine Imaginäre Übermacht vor sich sahen, zogen sie sich mit sich gegenseitigem Feuerschutz zurück Richtung Waldrand.

Dieses Rückzugsgefecht, bei dem der Süden immer wieder versuchte die kleine Gruppe zu überflügeln, zog sich so 2 – 3km über Wiesen und Wälder hinein in den Wellsgrund, ein kleines Tal mit einem Bachlauf und einer alten Historischen Staumauer. Hier wollte es der Süden  zu Ende bringen und machte einen weit gefächerten Angriff, der unter schwersten geländetechnische Bedingungen nur sehr schwer vorwärts kam. Aber trotz der Schwierigkeiten des Südens mussten sich die Nordstaatler durch sumpfiges Gelände doch weiter zurück in den Wald ziehen, wo Sie dann auf eine kleine befestigte Stellung trafen, die von allen Seiten gut zu verteidigen war. Hier musste der Süden dann den Angriff aus Munitionsmangel und großen Verlusten abbrechen (40 Schuss waren doch zu wenig) und sich zurückziehen, um wieder Verstärkung zu holen.

Hier endete nun nach ca. 3 Stunden  unsere kleine gespielte Geschichte. Es wurde viel über das dem Thema der kleinen Kriegsführung gelernt. Die Mitglieder der CSA verabschiedeten sich, weil sie noch einen musikalischen Auftritt hatten, doch für die Union ging der Wintermarsch durch die Wälder bis zur Enzian Hütte weiter. Dort wurde eine kleine Rast eingelegt und man ging dann über gebirgsähnliches Waldgelände den Rest des Weges zurück nach Hartershausen, wo schon der Kartoffeleintopf und das Bier auf uns wartete. Wir kamen so um 18 Uhr am Zielort an und feierten dann noch im Partyraum bis tief in die Nacht.

Grüße an allen von

Trooper Schäfer